Themen Interreg V


Anhand der sozialwirtschaftlichen Analyse, der bestehenden regionalpolitischen Zielsetzungen und der „Europa 2020“-Strategie wurden die Herausforderungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der EMR für den Zeitraum 2014-2020 formuliert. Auf Grundlage der bestehenden grenzüberschreitenden Herausforderungen in der EMR sowie der Möglichkeiten, diese Herausforderungen im Rahmen von Interreg V-A anzugehen, hat die EMR vier thematische Ziele/Prioritätsachsen bzw. Prioritäten festgelegt.

Innovation

Die Priorität Innovation ist ausdrücklich Kooperationsprojekten vorbehalten, die zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen geschlossen werden und die Kriterien Intelligenz und Nachhaltigkeit ganz groß schreiben.


Die kooperierenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen stärken einander in den Bereichen Forschung, technologische Entwicklung und Innovation. Unsere Region verfügt über Potenziale für innovative Entwicklungen in Chemie, Automobilindustrie, Food/Bio/Life Sciences, Cleantech-Energie, IuK, Medizintechnologie, Elektrotechnik, Logistik, Materialwissenschaften und „Smart Services“. Der KMU-Sektor in der Region kann von Innovationsaktivitäten großer Unternehmen oder von der Forschung in Wissenseinrichtungen mit profitieren. Spin-offs oder Spin-outs tragen zur Verbesserung der Innovationsstärke und zur Erweiterung des Arbeitsplatzangebots in der EMR bei und ziehen Wissensarbeiter von außerhalb der Euregio an.

Wirtschaft

Im Rahmen der Priorität Wirtschaft suchen wir nach Kooperationsprojekten, mit denen neue Märkte, etwa im IuK-Bereich, erschlossen und innovatives Arbeiten oder neue Unternehmen im KMU-Sektor unterstützt werden können.


Im Zuge der Globalisierung und der Internationalisierung ist die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft unter Druck geraten. Deshalb möchten wir die Wettbewerbsfähigkeit stärken und unsere grenzüberschreitende Region als Unternehmensstandort vermarkten. Drei Viertel der Arbeitsplätze entfallen auf den KMU-Sektor.

 

Soziale Inklusion und Bildung

Mit Soziale Inklusion und Bildung meinen wir, dass jeder am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann und dass niemand ausgeschlossen wird.


Von entscheidender Bedeutung dafür sind gute Bildung und ausreichend geeignete Arbeitsplätze. Schul- und berufliche Bildung bieten eine neue Perspektive für gesellschaftliche Teilnahme und einen Arbeitsplatz. Zugunsten eines gesunden Arbeitsmarkts muss der Unterricht auf die Nachfrage aus der Wirtschaft abgestimmt sein. Die Kooperation auf Ebene der Euregio ist notwendig zur Schaffung der richtigen Synergien. Um die hohe Lebensqualität der Einwohner der Euregio zu erhalten, werden Projekte mit dieser Priorität in der Euregio gefördert. Ziel ist, dass die Bürger der Euregio sich (auch weiterhin) wohl in ihrer Region fühlen.

Territoriale Entwicklung

Die Euregio hat in den vergangenen Jahren im Bereich der grenzüberschreitenden Kooperation und Koordination viel erreicht.


Dennoch bestehen im Programmgebiet nach wie vor Unterschiede bei Gesetzen und Vorschriften und deren Umsetzung. Schwerpunkt der Priorität Territoriale Entwicklung ist die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit in den Bereichen Soziales und Wirtschaft, etwa auf dem Arbeitsmarkt, im Gesundheits- und Freizeitsektor, bei öffentlichen Dienstleistungen, Mobilität und im Tourismus. Kohäsion in der Euregio kann nur durch Begegnungen der Einwohner erreicht werden.