EMR Connect (ECON)

Das Projekt „EMR Connect“ widmet sich mit einer umsetzungsorientierten Kollaboration von elf Verkehrsbehörden, politischen Entscheidungsorganen und Universitäten aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien den aktuellen grenzüberschreitenden Herausforderungen in den Bereichen öffentlicher Verkehr und aktive Mobilität. Im Rahmen von vier inhaltsverwandten Arbeitspaketen möchte die Partnerschaft zahlreiche neue Produkte, Dienstleistungen und Instrumente zugunsten eines besseren grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehrswesens in der EMR entwickeln, d. h. konkret:

  • neue grenzüberschreitende Angebote für Schüler und Schulklassen (AP T-2);
  • Vereinheitlichung der Tarife für grenzüberschreitende Strecken zwischen NL (Limburg) und DE (Aachen, AP T-2);
  • Erweiterung des Euregio-Tickets in die noch nicht abgedeckten Teile der Provinz Lüttich (geplant, AP T-2);
  • Erarbeitung interoperabler E-Ticketing-Standards (AP T1);
  • Pilotaktivität zum Test des Einsatzes von Kreditkarten als Fahrkarten für grenzüberschreitende Strecken (AP T1);
  • bessere Dienstleistungen für grenzüberschreitende Reisende (Onlineshop, Echtzeitinformationssystem, Kundenschalter, AP T1);
  • Pilotaktivität zum Test des Einsatzes von Elektrobussen auf grenzüberschreitenden Linien zwischen NL (Limburg) und DE (Aachen, AP I0);
  • grenzüberschreitende Erweiterung des Sharing-Systems für Elektrofahrräder von DE in die NL (Parkstad Limburg, AP I1).

Die oben aufgeführten operationellen Aktivitäten werden von gemeinsamen Forschungs-, Lehr- und Wissenstransferaktivitäten begleitet.

EMR Connect baut auf vorangegangenen Interreg-Projekten, darunter „M3“ (Interreg IV EMR), auf und wird von der Forschungstätigkeit im Rahmen des Horizon-2020-Projekts „European Travellers Club“ profitieren. Darüber hinaus betont die Partnerschaft die Komplementarität zwischen EMR Connect und dem TEN-T-Projekt „3EUStates2Cross“.