EMRLingua

Das Projekt EMRLingua soll den Stellenwert der Nachbarsprachen Französisch, Deutsch und Niederländisch, sowie die interkulturelle Kompetenzen an den Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufsschulenin der Programmregion stärken. Ziel ist es, dass Bürger die Grenzen weniger als Hindernis empfinden. Dadurch soll das Potenzial, das die Region insgesamt bietet, besser genutzt werden.

Die direkte Nähe von drei Sprachen bietet jedoch sehr viele Möglichkeiten, Menschen auf eine natürliche, ungezwungene Weise, mit der Nachbarsprache und den Sprechern dieser Sprache in Kontakt zu bringen, und die erforderlichen interkulturellen Kompetenzen zu entwickeln. Damit der Nachbarsprachenunterricht in der Programmregion eine nachhaltige Struktur bekommt, und damit Wissen und Kompetenzen euregional gebündelt und damit Synergieeffekte kreiert werden können, soll mit Hilfe dieses Projektes ein euregionales Koordinierungs- und Wissenszentrum gegründet werden, durch das ein Netzwerk von Schulen, Lehrer(innen) und anderen Expert(innen) im Bereich Nachbarsprachenunterricht und interkulturelle Kompetenzen aufgebaut, unterstützt und betreut wird. Dieses Zentrum wird als zentrale Anlaufstelle für den grenzüberschreitenden Austausch zwischen Lehrerenden, Best Practices, Weiterbildungsangebote und Workshops, Schüleraustausche und Besuche sowie individuelle Austausche bzw. Studienaufenthalte im Nachbarland oder in der Nachbarregion dienen. 

Auch die Verwaltung und Betreuung der Schullabels „Euregioprofilschule“ und „Euregioschool“ wird beim Koordinierungszentrum angesiedelt werden. Zudem koordiniert, erleichtert und unterstützt das Zentrum bei der Aktualisierung und dem Austausch bestehender euregionaler Unterrichtsmaterialien und vor allem auch bei der Entwicklung attraktiver, moderner, digitaler Unterrichtsmaterialien in den Euregiosprachen.